• TEL: +49 (0)89 9213 108 70
  • → Login
  • → Support
  • DE
    • EN
    • ES
Traffective
  • Angebot
    • Webseitenbetreiber
    • Digitale Publisher
    • Medienhäuser & Verlage
    • Erlösmodell & Kosten
  • Plattform
    • Übersicht
    • Ad Stack
    • Publisher Tools
    • Datenschutz
    • ArticleGenius
    • Video
    • Reporting
    • Technisches Set-up
  • Insights
    • Blog
    • Publisher News
    • FAQ
  • Über Uns
    • Team
    • Jobs
    • Werbepartnerschaften
  • Kontaktiere uns
  • Menü Menü
Du bist hier: Startseite1 / Blog2 / Yield Optimization3 / So vermeiden Publisher Ad Blindness
Wie Publisher Ad Blindness vorbeugen

So vermeiden Publisher Ad Blindness

4. September 2020/in Yield Optimization

Beim Surfen trennen User wertvolle Informationen von unnötigen Botschaften und ignorieren die Letzteren, bewusst oder unbewusst. Dieses Phänomen heißt in der Online-Werbung Ad Blindness. Wir zeigen, was ihr gegen Anzeigenblindheit tun könnt.

Eye-Tracking-Studien zeigen, dass User längst darauf trainiert sind, bestimmte Bereiche eines Online-Inhalts zu ignorieren. Zum Beispiel, wenn sie diese als Werbeanzeige identifizieren. So wägen User bereits im ersten Moment ab, welche Bestandteile einer Seite ihren zweiten Blick wert sind. Das ist ganz besonders bei Nutzern von mobilen Endgeräten der Fall.

Wie entsteht Ad Blindness?

Die Anzeigenblindheit tritt auf, wenn Nutzer ihre Aufmerksamkeit ausschließlich auf den Inhalt einer Website richten, an dem sie ursprünglich interessiert waren. Werbung blenden sie aus. Das geschieht schnell, denn sie lernen aus Webseitenmustern und -layouts. Diese ähneln sich in wesentlichen Merkmalen: Firmenlogos finden sich oft in der oberen linken Ecke; Navigationsmenüs sind entweder auf der linken Schiene oder rechts oben als Drop-Down-Menü angesiedelt. Auch aus Größe und Form eines jeden Seitenelements schließen User, ob es für sie wertvoll ist oder nicht. Erachten sie einen Bereich als nützlich, beachten sie ihn. Ansonsten wird er missachtet.

Diese Inhalte signalisieren Usern Werbung:

  • Visueller Content, der Anzeigenformaten ähnelt: zum Beispiel Bilder bestimmter Größe (300 x 250), GIFs, animierte Grafiken – oder solche mit einem Call-to-Action.
  • Content, der anzeigenspezifisch platziert wird: Ads befinden sich häufig auf der rechten Leiste oder als Banner ganz oben auf der Seite.

Wie wirkt sich Ad Blindness auf Publisher aus?

Ad Blindness betrifft sowohl Werbetreibende als auch Publisher. Am stärksten spüren dieses Phänomen AdSense-Publisher, die auf Cost-per-Click-Basis (CPC) bezahlt werden. Die Banner Blindness führt unmittelbar zu weniger Klicks – und damit zu weniger Einnahmen.

Doch es wirkt sich auch diejenigen von euch aus, die ihr Geld durch CPM (Cost-per-Mille, Kosten pro 1.000 Impressions) verdienen. Denn die Werbetreibenden möchten für Anzeigen mit niedrigeren Engagement-Raten auch weniger bezahlen.

Was ihr gegen Ad Blindness tun könnt

Um Ad Blindness zu verhindern, gilt es, die Loyalität der User zu gewinnen. Ihr solltet sie dazu bewegen, die Anzeigen auf euren Websites wahrzunehmen und mit ihnen zu interagieren. Das funktioniert nur, wenn ihr das Display Marketing so gestaltet, dass es die Nutzer nicht stört, sondern ihr Interesse weckt.

Diese Maßnahmen helfen euch, die Anzeigenblindheit eurer User zu umgehen:

Native Werbeformate implementieren

Native Advertising ist eine Form des Content Marketing, die sich auf natürliche Weise ihrer Umgebung anpasst. Native Ads orientieren sich also am Look-and-Feel des Mediums, in dem sie erscheinen. Ziel ist es, dem User für ihn nützliche Informationen zu bieten, verpackt in attraktive Formate. Da sich solche Anzeigen harmonisch in den Kontext einfügen, ist es viel wahrscheinlicher, dass eure Besucher darauf positiv reagieren.

Der geringe Streuverlust spricht ebenfalls für sich: Je nach Online-Nutzungsverhalten sieht der User nur Werbeinhalte, die zu seinem Profil passen. Aufgrund der gesetzlichen Kennzeichnungspflicht erkennt er zwar, dass es sich um Werbung handelt. Da diese allerdings relevant für ihn sein könnte, nimmt er sie wahr. Denn, wenn sie gut gemacht ist, bietet sie ihm einen potenziellen Mehrwert.

Native Advertising eignet sich vor allem für Mobile User, die mittlerweile mehr als 70 Prozent der Internetkonsumenten ausmachen. Ein kleiner Bildschirm bietet wenig Werbefläche. Dies betrifft Native Ads jedoch nicht, weil sich diese in den Feed integrieren.

Erfahrt, wie ihr dank Programmatic Native eure Erlöse steigert.

Anzeigen auf Zielgruppen ausrichten

Menschen sind empfänglich für personalisierte Botschaften. Dementsprechend solltet ihr eure User adressieren. Denn individuell relevante Werbung wirkt sich direkt auf das Engagement – und damit den Ertrag aus.

Hierfür eignet sich Programmatic Advertising besonders gut. Es basiert auf Real-Time-Bidding, kurz RTB. Dies ist ein Online-Marketing-Verfahren, das zielgerichtete Werbeanzeigen ermöglicht. Dabei bieten Werbetreibende automatisiert auf eure digitalen Werbeplätze.

Mit dem Layout experimentieren

Probiert verschiedene Anzeigengrößen und Positionen aus. Dies erweist sich oft als ein sehr effektives Mittel, um User zu ködern. Das liegt daran, dass sich Benutzer im Laufe der Zeit an das typische Layout einer Website gewöhnen und dieses nur noch überfliegen. Deshalb: Platziert die Werbung ruhig mal unkonventionell. So stellt ihr schnell fest, was an welcher Stelle am besten funktioniert.

Anzeigenformate designen, die ansprechen

Einzigartige und innovative Ad-Formate steigern User-Interesse. Videoclips sind hierfür eine gute Option. Sie sind interaktiv und sprechen den User emotional an. So erzielen sie weit höhere CPMs als herkömmliche Display-Werbung. Auch hier gilt: Es muss gut gemacht sein und zum Interesse des Nutzers passen. Ist das Gegenteil der Fall, wird ein Video Ad eher sogar als störender empfunden als statische Internet Banner.

Qualität geht vor Quantität

Unpersönliche und handwerklich schlecht gemachte Online-Werbung ist eine der Hauptursachen für Ad Blindness. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Die Internet-Nutzer werden mit Werbung überhäuft. Ist diese dann auch noch irrelevant, uninteressant und qualitativ schlecht, reagieren sie negativ.

Versucht daher, anspruchsvoller zu sein, was Qualität und Inhalt eurer Anzeigen angeht. Das sorgt für eine gute Usability und positive User Experience (UX). So gewinnt ihr das Vertrauen eurer Besucher, kreiert für sie Mehrwert, beugt der Anzeigenblindheit vor – und steigert eure digitalen Erlöse.

Ihr wollt mehr über Ad Blindness, Native Advertising oder die Traffective Monetarisierungs-Plattform für Publisher erfahren? Unsere Experten beraten euch kostenfrei und unverbindlich.

Bildquelle: ©  Julia / stock.adobe.com

Eintrag teilen
  • Auf X teilen
  • Teilen auf WhatsApp
  • Teilen auf LinkedIn
  • Per E-Mail teilen
https://traffective.com/wp-content/uploads/2020/09/Ad-Blindness_Titelbild-scaled-e1598947929918.jpeg 800 1200 Heiko Staab https://traffective.com/wp-content/uploads/2024/08/traffective_logo_black.png Heiko Staab2020-09-04 10:14:212025-05-05 16:53:22So vermeiden Publisher Ad Blindness
Das könnte Dich auch interessieren
Made for Advertising: Der Weg zur „schnellen Mark“ ist ein Holzweg – auch für Publisher
Browser Fingerprinting: So funktioniert der Cookie-NachfolgerBrowser Fingerprinting – so funktioniert der Cookie-Nachfolger
Was ist Real Time Reporting?Real Time Reporting für Publisher: Fünf Gründe für das Big Data Management in Echtzeit
Retargeting und Remarketing: Darum geht’s
Programmatic Selling für Medienhäuser und Verlage geht mit der Fullstack-Lösung von Traffective effizient und erlösorientiert.Effizientes Programmatic Selling für Medienhäuser und Verlage – mit der Fullstack-Lösung von Traffective
Ad Fraud: So schützt Traffective Publisher vor Cyber-Kriminalität
0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.

Kategorien

  • Branchen-News
  • Datenschutz
    • Consent Management
  • Google-Produkte
    • AdSense Optimierung
    • DoubleClick for Publishers
    • Google Ad Exchange
    • Google Ad Manager
    • Google Certified Publishing Partner
  • Programmatic
    • Programmatic Advertising
    • Programmatic Selling
  • Publisher News
  • Publisher-Partner
  • Traffective in der Fachpresse
  • Traffective-News
    • Events
    • Plattform-Updates
  • Video Advertising
  • Yield Optimization

Kategorien

  • Branchen-News
  • Datenschutz
    • Consent Management
  • Google-Produkte
    • AdSense Optimierung
    • DoubleClick for Publishers
    • Google Ad Exchange
    • Google Ad Manager
    • Google Certified Publishing Partner
  • Programmatic
    • Programmatic Advertising
    • Programmatic Selling
  • Publisher News
  • Publisher-Partner
  • Traffective in der Fachpresse
  • Traffective-News
    • Events
    • Plattform-Updates
  • Video Advertising
  • Yield Optimization
  • Publisher News: Jede Woche wichtige Neuigkeiten aus der Branche.KW 12: TikTok-Suche, EU-Suchindex, KI-Eligibility und Content-Monetarisierung
    TikTok etabliert sich als Suchmaschine für Gen Z mit 64 Prozent Nutzung, europäische Initiative fordert souveräne Suchinfrastruktur für 50 Millionen Euro. KI-Systeme werden zur Entscheidungsinstanz statt reiner Discovery-Plattform, IAB Tech Lab launcht CoMP-Framework für faire Content-Lizenzierung. Parallel starten UK-Publisher kollektive Lizenzierungsinitiative für kleinere Verlage, während deutsche Medien Apple wegen Tracking-Verstößen attackieren. […]
  • Publisher News: Jede Woche wichtige Neuigkeiten aus der Branche.KW 11: KI-Sorgen, Googles Suchzukunft und Amazons CTV-Vormarsch
    IAB Europe veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht mit Fokus auf KI-Bedenken und Ad Fraud, während Forscher vor KI-gestützter De-Anonymisierung in Social Media warnen. Google-Chefin Reid äußert sich zur unklaren Zukunft von Search und Gemini, parallal analysiert SparkToro fragmentierte Suchlandschaft mit Googles Dominanz und Amazon überholt The Trade Desk im CTV-Wachstum durch transparentere Preismodelle. […]
  • Publisher News: Jede Woche wichtige Neuigkeiten aus der Branche.KW 10: Digitale Werbung wächst, TTD’s Ventura expandiert, Google-Update abgeschlossen
    OVK-Prognose: Der deutsche Online-Werbemarkt knackt 2026 die 8-Milliarden-Marke, wobei Video erstmals Display-Werbung überholt. Parallel erweitert The Trade Desk Ventura zum Ökosystem-Ansatz und IAB Europe fordert risikobasierte Vereinfachung der GDPR. Außerdem schließt Google das Discover-Update ab, das US-Publisher bevorzugt und Clickbait reduziert. […]
  • Publisher News: Jede Woche wichtige Neuigkeiten aus der Branche.KW 9: LEAP Forecasting API, News-Abos wachsen, Google-FT-Deal und WebMCP
    IAB Tech Lab öffnet die LEAP Forecasting API zur Kommentierung, große Publisher steigern Abos trotz Traffic-Rückgang und Google verspricht fokussierte AI-Deals mit der Financial Times. Parallel entwickeln Google und Microsoft mit WebMCP Standards für KI-Agents. Außerdem: Ab August greift die EU-Kennzeichnungspflicht für KI-Werbung und Axel Springer belegt: News-Umfelder sind keine Brand-Safety-Risiken. […]
  • Publisher News: Jede Woche wichtige Neuigkeiten aus der Branche.KW 8: Video-Boom, AI-Bot-Scraping, KI im Marketing und Social Media als LLM-Quelle
    UK-Publisher setzen auf Video und Subscriptions gegen KI-bedingte Traffic-Verluste, AI-Bots ignorieren robots.txt-Regeln bei 30 Prozent aller Scrapes. Social-Media-Plattformen wie Reddit und YouTube werden zur wichtigsten Quelle für LLM-Zitate, während Click-Through-Rates von AI-Tools auf 0,27 Prozent sinken. Europäische Verlage reichen Beschwerde gegen Google AI Overviews ein, während deutsche Marketingabteilungen KI als dominierenden Trend bis 2027 sehen. […]

Get in touch

Traffective GmbH
St.-Martin-Straße 72
81541 München

+49 (0)89 9213 108 70
info@traffective.com

Kontakt
Impressum
AGB (Advertiser)
AGB (Publisher)
Datenschutzerklärung

© 2026 Traffective GmbH

Nach oben scrollen