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Google Consent Mode v2 ist Pflicht – was es für Publisher bedeutet

2. April 2024/in Consent Management, Google-Produkte

Der Einwilligungsmodus von Google ist in erster Linie Publishern bekannt, die Google-Dienste nutzen oder es planen, um ihren Content zu refinanzieren. Seit März 2024 ist eine aktualisierte Version verpflichtend: der Google Consent Mode v2. Welche wichtigen Änderungen damit einhergehen und was Webseitenbetreiber tun sollten, um ihre digitalen Erlöse zu sichern, erklären wir euch gerne

Contents show
1 So funktioniert Consent Mode
2 Das spricht dafür, Google Consent Mode zu nutzen
3 Update für Google Consent Mode v2: Das ist neu – und für Publisher wichtig
3.1 Zwei Integrationsarten von Google Consent Mode v2
4 Unser Fazit zum Update von Consent Mode

Was ist Google Consent Mode?

Bereits im August 2020 integrierte Google seine Anzeigensysteme in das Transparency and Consent Framework v2.0. Damit führte das Unternehmen für Webseitenbetreiber, die seine Dienste wie Google Analytics oder Google Ads verwenden, den sogenannten Consent Mode (Einwilligungsmodus) in der Version v1 ein. Das Ziel: die Lücke zwischen Datenschutz und datengesteuerter Online-Werbung zu schließen. Dieses Feature ermöglicht also euch Publishern, Zustimmungen von Usern DSGVO-konform einzuholen und euer digitales Angebot zu monetarisieren.

So funktioniert Consent Mode

Der Google Consent Mode v1 verfügt über fünf wesentliche Signale, auch „Flags“ genannt. Davon sind nur zwei von Bedeutung: „analytics_storage“ für Statistiken und „ad_storage“ für Werbedienste wie Google Ads. Denn sie enthalten die Information, ob ein Nutzer der Cookie-Speicherung zugestimmt oder widersprochen hat. Die Technologie von Consent Mode sendet automatisch den Einwilligungsstatus eines jeden Besuchers, von eurer Consent Management Plattform) erfasst, vom Cookie-Banner oder dem Datenschutz-Widget an die entsprechenden Google-Anwendungen. Dabei passt sich das Verhalten eurer Google Tags und Skripte dynamisch an die jeweilige Nutzerentscheidung an.

Google Consent Mode dient so dem Datenschutz und stellt sicher, dass keine personenbezogenen Daten unerlaubt an Google Tools oder an Drittanbieter übermittelt werden.

Das spricht dafür, Google Consent Mode zu nutzen

Der Consent Mode war bis März 2024 zwar optional, lohnte sich aber für Publisher, Advertiser, Unternehmen und Marketingagenturen, die Consent-Banner integrierten oder Google-Dienste nutzten wie

  • Google Analytics,
  • Google Floodlight,
  • Google Ads Pixel,
  • Google Ads (darunter Google Ads Conversion Tracking und Remarketing),
  • Google Tag Manager,
  • Google Conversion Linker.

Der Vorteil: Verwendet ihr Consent Mode, verhindert ihr den Datenverlust und erlaubt Google, weiterhin zu messen. So helfen die Google Consent Mode Signale dem Suchmaschinen-Unternehmen, die Entscheidung eurer Leserschaft zu verstehen. Mittels Conversion Modeling (KI-gestützt) erkennt Google bestimmte Zusammenhänge zwischen User-Interaktionen und Conversion-Ereignissen – selbst dann, wenn User ablehnen. Das unterstützt euch wiederum dabei, eure Konversionsziele besser zu verstehen und verfolgen zu können.

Eigentlich richtete sich der Google Consent Mode ursprünglich an die Webseitenbetreiber, die den User Consent über ihre eigene Consent Management Platform – und nicht im Rahmen des IAB Transparency and Consent Framework einholen. Eigentlich. Das änderte sich mit der kürzlich eingeführten Version Consent Mode v2.

Update für Google Consent Mode v2: Das ist neu – und für Publisher wichtig

Auf Grundlage einer neuen EU-Vorschrift bezüglich des Umgangs mit Third Party Cookies brachte Google im März 2024 die neue Version seines Einwilligungsmodus auf den Markt: Google Consent Mode v2. Nun unterliegen alle Publisher und Advertiser, die Anzeigen im Europäischen Wirtschaftsraum schalten, dem sogenannten “Google European Union User Consent Policy” – oder kurz EUUCP.

Erweitert um zusätzliche Parameter „ad_user_data“ und „ad_personalization“ ermöglicht es der aktuelle Consent Mode, die Datenverarbeitung im Bereich der personalisierten Online-Werbung detaillierter zu steuern. So soll die neue Version Webseitenbetreibern einerseits helfen, ihre programmatischen Werbekampagnen zu optimieren. Andererseits bringt sie jedoch auch einige Verpflichtungen mit:

  • Während die alte Version optional war, ist Google Consent Mode v2 Pflicht – und erforderlich, um das Tracking durchzuführen. Denn Daten werden nun nur dann ausgewertet, wenn User ihre Einwilligung gegeben haben und automatische Signale vom Consent Mode an Google übermittelt werden.
  • Um die Consent Mode Signale zu senden, braucht ihr ab März 2024 eine Google zertifizierte CMP – das ist ebenfalls verpflichtend!

Eine Consent Management Platform ist eine Technologie, mit der ihr via Cookie-Banner eine datenschutzrechtliche Einwilligung eurer User einholt und speichert, bevor Website-Skripte die Nutzerdaten erfassen.


Zwei Integrationsarten von Google Consent Mode v2

Diese beiden Implementierungen von Consent Mode v2 sind nun möglich:

  • Die Basic-Version, die übrigens Pflicht ist, sammelt bei erfolgter Einwilligung umfassende Daten. Lehnt ein User ab, werden Tools von Google und Drittanbietern geblockt – und keinerlei Daten werden übermittelt.
  • In der Advanced-Variante ermöglicht Google Consent Mode v2 zusätzlich, bei Cookie-Ablehnung anonymisierte – also keine personenbezogenen – Daten zu sammeln, die im Hintergrund von Google Tools für Conversion Modeling genutzt werden.

Unser Fazit zum Update von Consent Mode

Mit Google Consent Mode v2 kehrt Google von traditionellen Cookie-basierten Methoden ab und signalisiert damit den Übergang zu datenschutzfreundlichen Ansätzen. Wenn ihr künftig datenschutzkonform handeln und euren Content effektiv refinanzieren wollt, ist eine zertifizierte CMP mit der Basic-Version des Google Consent Mode v2 wichtig.

Anderenfalls verliert ihr grundlegende Funktionen der Googles Werbeservices. Ihr könntet dann beispielsweise keine Remarketing-Listen für Google Ads mehr nutzen. Auch werden eure Google Analytics 4.0-Audiences nicht weiterhin befüllt und nach maximal zwei Monaten unbrauchbar. Das würde dazu führen, dass eure Google-Ads-Kampagnen an Effizienz einbüßen.

Titelbild: Charlesdeluvio / Unsplash


Um eure digitalen Erlöse zu sichern, empfehlen wir einen professionellen Setup-Check und eine rechtssichere Beratung – beispielsweise durch einen Datenschutzbeauftragten. Habt ihr Fragen zu unserer Monetarisierungsplattform für Publisher? Unsere Experten beraten euch gerne: kostenlos und unverbindlich.

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