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ads.txt: Programmatic Advertising heißt nicht zwangsläufig transparent und fair

18. Juni 2018/in Programmatic Advertising

Täglich Angebote von Optimierungsunternehmen mit Phrasen wie „Nehmen Sie uns auf und wir steigern Ihren Umsatz um 300%“ – „Wir zahlen im Voraus“ sind, mit Verlaub, unseriös und ein letzter Versuch sich in die Nahrungskette einzureihen um noch mal eine Scheiben vom Kuchen abzubekommen.

Wie war es früher und zum Teil noch heute?

Die Webseite wurde mit „Vermarktungs-Scripten“ eingedeckt und man hat aus verschiedensten Quellen Gelder überwiesen bekommen und auf gut Dünken kamen dann die vielen verschiedenen Excel-Tabellen, die man sich zusammenlegen durfte, wenn man es dann getan hat. Fehlende Transparenz ist vorprogrammiert ein fehlender Überblick über die Zahlen und vor allem über die Einkäuferlandschaft blieb aus und der Irrflug begann. Jetzt kann man handeln und sich selbst die Lösung bauen, mittels Einstellen weiterer Mitarbeiter oder man holt sich jemanden an Board, der sein Unternehmen zu 100% genau auf das Thema Zentralisierung und Transparenz wie auch Umsatzoptimierung ausgerichtet hat.

Ads.txt – ein erster Schritt in die richtige Richtung!

Was ist eine Ads.txt? Die Ads.txt ist eine Text-Datei die ähnlich einer Robots.txt auf dem Server der jeweiligen Webseite gehostet wird in der klar festgehalten wird, wer autorisiert ist eine Webseite zu vermarkten. Das Ads steht dabei für „Authorized Digital Sellers“ – also Autorisierter / Berechtigter Verkäufer digitaler Werbeflächen. Ist somit eine ID nicht gelistet, wird diese, zumindest programmatisch, es schwer haben weiterhin günstig auf dem Inventar einzukaufen.

Warum ist das ein richtiger Schritt?

Bringen wir es auf den Punkt, es gut um den so genannten „Ad Fraud“ – also Werbung wurde von „Anbietern“ unberechtigterweise im Namen von Domains verkauft, obwohl sie in keiner Weise ein Mandat inne hatten. Bedeutet als Beispiel: Unternehmen A gibt auf deren Webseite an, die Webseite www.tz.de zu vermarkten, obwohl sie dies im direkten Sinne a) nicht tut und b) der Betreiber der Webseite tz.de davon nichts weiß. Somit „schleichen“ sich „Parasiten“ zwischen den Geldfluss und zwacken ordentlich Umsatz ab, was dem Sinn nach den eigentlichen Produzenten zusteht, und zwar dem Webseitenbetreiber. Die Ads.txt ist ein Mittel um die Wertschöpfungskette zu minimieren und nicht autorisierten Händlern den Gar auszumachen.

Ein Beispiel?

Ein Advertiser stellt Werbebudget zur Verfügung. Zwischenhändler, die das Budget ausgeben wollen um an der Marge zu verdienen, können nun nicht mehr einfach ohne Autorisierung günstig programmatisch auf dem Inventar einkaufen, da die Ads.txt „nachschaut“ ob der jeweilige „Händler“ autorisiert ist oder nicht – Ist er nicht autorisiert, wird er keine Werbung ausspielen können.

Was ist die Folge?

Wir als Traffective erkennen mit Inkrafttreten der ads.txt einen Anstieg des TKPs. Die Folge ist logisch, da der Einkaufspreis ohne Umwege und Abgabe von Margen in Richtung Produzent, also Webseitenbetreiber geht. Den Anstieg den wir als Traffective bei unseren Partner erkennen liegt zwischen 4,2% und 7,5%. Auf den ersten Blick nicht hoch, aber absolut betrachtet, bei einem geschätzten Werbe-Volumen von ca. 1.1 Mrd. EUR, ist die Summe schon beachtlich.

Fazit:

Programmatisch / automatisiert ist nur dann sinnig, wenn ein kompletter Überblick über:

  1. Die Käuferstruktur
  2. Den tagesaktuellen Umsätzen je Demand
  3. Eine stetige Anpassung der Marktgegebenheiten
  4. Wissen über seine Kooperationspartner

vorliegt. Somit ist die ads.txt eine sehr gute Initiative den Überblick zu behalten und das Wissen zu erlagen. Wir geben jedem Seitenbetreiber den warmen Tipp, nicht alles was in eurer Ads.txt aufgenommen werden will, ist sinnig. Die meisten sind nur Zwischenhändler die in den Geldfluss abgreifen wollen. Zu Fragen hinsichtlich Ads.txt oder wie man sich programmatisch als Webseitenbetreiber aufstellt, meldet euch gerne bei uns. Mehr als 288+ Webseiten aus Deutschland, darunter 100+ Tageszeitungen, setzen auf Traffective.

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