Als Publisher Online Geld verdienen: Was AdSense-Alternativen können

Als Publisher Online Geld verdienen: Was AdSense-Alternativen können

Auf Googles Werbeplattform AdSense können Publisher freie Werbeplätze gewinnbringend anbieten. Das Angebot vom Branchenprimus im CPC-Geschäft ist zwar unkompliziert und kostenlos. Doch es gibt einige AdSense-Alternativen, die sich für euch lohnen. Diese haben wir hier unter die Lupe genommen.

AdSense – Platzhirsch mit vielen Vorteilen

Medienhäuser und Website-Betreiber nutzen AdSense, um mit Werbeplatzierungen online Geld zu verdienen. Abgerechnet wird per CPC: Für jeden Klick auf eine AdSense-Anzeige bekommt ihr eine Provision. Für das Erfolgsrezept des weltweit größten Online-Werbenetzwerks gibt es hauptsächlich drei Gründe:

  • Es erreicht Werbekunden auf der ganzen Welt,
  • ist technologisch skalierbar und
  • Publisher sowie Werbekunden können es ohne viel Aufwand nutzen.

Zudem werden Google-Anzeigen passgenau und keywortbezogen ausgespielt.

Was AdSense besonders gut macht

  • Schnelle Implementierung: Ihr könnt euch innerhalb von fünf Minuten anmelden und die erste Anzeige erstellen. Der Anzeigen-Code lässt sich unkompliziert in die eigene Webseite einbauen. Auch könnt ihr sie rasch anpassen und optimieren.
  • Kaum Verwaltungsaufwand: Banner austauschen oder Kunden finden – das übernimmt Google für euch. Das AdSense-Konto ist übersichtlich gestaltet. Dadurch wertet ihr zum Beispiel Statistiken einfacher aus.
  • Viele Werbekunden: Google ist der größte Player im digitalen Werbemarkt, deshalb finden Publisher mit AdSense und AdWorks auch für Nischenthemen passende Inserenten. Außerdem sorgt die Remarketing-Funktion dafür, dass Interessen der Website-Besucher berücksichtigt werden.

Hier kommt AdSense an seine Grenzen

  • Abhängigkeit von Google: Wer sich nicht streng an die Richtlinien von AdSense hält, riskiert, dass seine Website ausgeschlossen wird. Fahrt ihr bei der Monetarisierung eingleisig, habt ihr in dem Fall das Nachsehen.
  • Geringe Erlöse: Ist die Seite nicht intensiv optimiert – beispielsweise indem ihr die Anzeigen bestmöglich platziert und unpassende Ads entfernt –, fallen die Einnahmen mitunter geringer aus. Das gilt auch für Seiten mit wenig Traffic.
  • Einfluss auf Anzeigen ist limitiert: Ihr habt nicht viele Möglichkeiten, Online-Werbung zu filtern. Zwar könnt ihr bestimmte Kategorien wählen, ein Feintuning ist aber nicht gegeben.
  • Google Adsense ist zwar ein großer „Anzeigen-Marktplatz“, aber damit erschließt ihr nicht das volle Potenzial des digitalen Werbemarktes. Mittlerweile gibt es weitere programmatische Marktplätze, die über ein intelligentes System – wie das von Traffective – auf der Publisher-Seite geschaltet werden.

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Andere Ad Networks

Als Vermittler zwischen euch Publishern und den Werbetreibenden gelten neben AdSense auch andere Ad Networks. Sie bündeln das Inventar und veräußern Kampagnen an euch – meist keywordbezogen. So tauscht ihr leicht mit solchen Plattformen aus. Es gibt so gut wie keine Einstiegshürden, daher sind sie auch für Betreiber von kleinen Webseiten sinnvoll.

Wer sich gegen AdSense entscheidet, weil ihm die Plattform nicht profitabel genug ist, wird aus Ad Networks keinen großen Gewinn ziehen. Es spricht aber nichts dagegen, mehrere Ad Networks parallel zu nutzen. Momentan ist vor allem das Yahoo-Netzwerk Media.net als AdSense-Alternative interessant. Euer Vorteil: Ihr greift exklusiv auf Suchergebnisse aus dem Yahoo-Bing-Netzwerk zu.

Ad Exchanges und Sell Side Plattformen: Inventar intelligent über ein Auktionsverfahren und in Echtzeit verkaufen

Während Ad Networks für fast alle Website-Betreiber zugänglich sind, liegt die Messlatte bei Ad Exchanges und Sell Side Plattformen höher – sie richten sich im Direkt-Geschäft gezielt an große Medienhäuser mit viel Inventar und Publisher mit hohem Traffic. Zu den bekanntesten internationalen Playern gehören neben Xandr, Amazon Marketplace, Pubmatic, Index Exchange auch deutsche Unternehmen wie Yieldlab.

Google Ad Exchange ist hier der Marktführer. Dazu gehört weltweit eine Handvoll Certified Publishing Partner (kurz GCPP wie zum Beispiel Traffective). Diese bieten euch den zentralen Zugang zu allen gängigen Google-Produkten an – und konfigurieren und managen diese Supply Side Plattform (SSP) für euch. Das ist von Vorteil für Publisher, die keinen direkten Zugang zu Ad Exchanges und Sell Side Plattformen erhalten.

Vor allem die Anbindung an die SSP macht Ad Exchanges so interessant: Ihr könnt euer Inventar in Echtzeit an weitere angeknüpfte Technologien verkaufen. Das funktioniert automatisch über einen Code, der auf eurer Website integriert ist und der freie Werbeplätze in Echtzeit meldet. Programmatic Advertising ist der Goldstandard im Online-Marketing – daher sind Ad Exchanges die aufwändigste, aber auch eure profitabelste Wahl. Neben Google spielen hier Rubicon Project, Xandr and OpenX an der Spitze mit.

Gut zu wissen: Mit AdSense stellt ihr Euer Inventar hauptsächlich dem Google Display Network und Keyword Advertisern zur Verfügung. Mit Google Ad Exchange steigert ihr den Auktionsdruck, da hier weit mehr Werbetreibende und Agenturen zusätzlich zu AdSense auf Euer Inventar zugreifen können.

Mehr Reichweite mit Native Ads?

Content Recommendation Netzwerke

Recommendation Networks wie Taboola, Outbrain und Revcontent versprechen Publishern, mit Native Ads Reichweite und Verweildauer zu steigern. Der Vorteil von Native Content: Er wirkt nicht werblich, da er in der Aufmachung redaktionellem Inhalt gleicht. Das erhöht seine Akzeptanz beim Leser deutlich. Spezielle Tools lassen Anzeigen wie Teaser-Texte neuer Artikel aussehen.

Fast alle großen nationalen und internationalen Publisher nutzen diese Dienste. Dennoch sind diese Netzwerke als funktionierende Ergänzung und nicht als AdSense-Alternative zu sehen. Sie nehmen deutlich mehr Platz auf einer Webseite ein als klassische Anzeigen.

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