Neu im Traffective-Team: Simon Rose faszinieren innovative Technologien

Neu im Traffective-Team: Simon Rose faszinieren innovative Technologien

Ab sofort unterstützt Simon Rose Traffective als Consultant. Er bringt dafür ideale Voraussetzungen mit: Seit 16 Jahren ist Online-Marketing seine Leidenschaft. Warum Programmatic Advertising für den 38-Jährigen aus der digitalen Welt nicht mehr wegzudenken ist und wie er das Unternehmen auf TCF v2.0 vorbereitet, erzählt er im Interview.

Als Consultant betreut Simon für Traffective seit Juli 2020 Kunden, treibt Projekte voran und kümmert sich um neue Werbeformate. Neue Technologien faszinieren ihn – ein Grund, warum er sich vor sechs Jahren auf Programmatic Advertising spezialisiert hat.

Dabei schien die Karriere des 38-Jährigen zuerst in Richtung Musikbusiness zu gehen: Seinen Bachelor absolvierte er in Recording Arts. Nach einigen Jahren im Sales war aber klar, dass ihn die technische Seite im Online-Marketing reizt – und er sein berufliches Umfeld gerne mitgestaltet. Perfekte Voraussetzungen für den Einstieg bei Traffective.

Gutes Online-Marketing braucht Visionäre

Du arbeitest seit Juli als Consultant im Traffective-Team. Warum ist die Stelle attraktiv für dich?

Ich bin nach meinem Studium mit dem Schwerpunkt Marketing in den Sales-Bereich gegangen und habe diesen Job auch gerne gemacht. Die nächste berufliche Station hat mich ins Online-Marketing geführt. Dort habe ich gemerkt: Ich möchte auch an der Technik, die dahintersteckt, mitarbeiten. Diese Möglichkeit macht Programmatic Advertising für mich so spannend. Außerdem ertrage ich Stillstand nicht, ich muss immer in Bewegung sein. Das Geschäftsmodell von Traffective ist deshalb perfekt für mich – schließlich basiert es darauf, bei technischen Neuerungen Erster zu sein. Da möchte ich unbedingt dabei sein.

Was macht für dich einen guten Arbeitgeber aus?

Er muss mir eine Perspektive bieten. Ich möchte mich entwickeln und etwas erschaffen. Geld ist eine Motivation, aber nicht alles. Ich brauche auch ein klares Ziel und eine Herausforderung. Ein Unternehmen, in dem ich nur ein kleines Rädchen im System bin, ist nichts für mich. Ich möchte gestalten und meine Erfahrungen und Fähigkeiten einbringen. Außerdem brauche ich Menschen um mich herum, die auch Lust auf Veränderung haben und sich gegenseitig aufbauen – genau das habe ich bei Traffective gefunden.

Welche Aufgaben gehören bei Traffective zu deinem Tagesgeschäft?

Momentan betreue ich unsere zwei größten Accounts und kümmere mich um die technische Anbindung von neuen Demand-Partnern an unser Ad-Stack. Außerdem arbeite ich an alternativen Lösungen für neue Cookie-Technologien und baue den Bereich Instream-Video aus.

Du hast einen Bachelor in Recording Arts – warum hast du dich nicht für eine Karriere in der Musikindustrie entschieden?

Es klingt etwas banal, aber in der Musikbranche verdienen Angestellte nicht genug Geld, um in München die Miete zu bezahlen. Deshalb habe ich das recht schnell verworfen, auch wenn es ein konkretes Angebot von einem großen Unternehmen gab. Der Studiengang war aber recht wirtschaftlich ausgelegt, da habe ich sehr viel gelernt. Somit war der Schritt ins Online-Marketing nicht groß – bereut habe ich ihn nie.

Online-Marketing fasziniert dich seit 16 Jahren. Was macht diese Branche für dich so spannend?

 Bei meiner ersten Stelle wusste ich ehrlich gesagt nicht so richtig, was hinter dem Begriff steckt. Aber ich habe ziemlich schnell gemerkt: Das ist genau mein Ding! Online-Marketing ist mittlerweile hochkomplex und der Markt ist immer in Bewegung. Es entstehen ständig neue Themen, wer mithalten will, muss schnell sein und sich ständig weiterbilden. Das inspiriert mich und spornt mich an, ständig an mir zu arbeiten.

Publisher setzen auf Programmatic Advertising

Die Komplexität trifft ja auch auf Programmatic Advertising zu. Spielt konventionelle Online-Werbung überhaupt noch eine Rolle?

Ja, klassisches Werbegeschäft gibt es nach wie vor. Die Zukunft liegt aber im Programmatic Advertising Wenn du das nicht machst, hast du keine ernst zu nehmende Online-Werbestrategie. Zum Glück haben das die meisten Publisher und Advertiser verstanden. Da programmatische Werbung technisch, aber auch wahnsinnig komplex ist, holen sich fast alle relevanten Player einen Partner ins Boot. Oder sie haben ein eigenes Team im Haus, das sich nur darum kümmert.

Warum sollten Publisher dabei auf Traffective setzen, was macht das Unternehmen besser als die Konkurrenz?

Wir bieten einfach mehr als nur Programmatic Advertising. Wir haben ein optimiertes Tech Stack gebaut, das alle relevanten Anbieter vereint und gegeneinander bieten lässt. So erhalten unsere Kunden einen optimalen Preis und die bestmögliche User Experience. Dafür gibt es keinen einheitlichen Standard. Wir fügen die Technologien zusammen und vereinheitlichen die Zahlen – das ist hochkomplex und arbeitsintensiv. Traffective ist außerdem ein unabhängiges und transparentes Unternehmen. Wir haben nicht die Verpflichtung, für bestimmte Partner einen besseren Job zu machen als für andere.

Welche Technologie im digitalen Werbemarkt findest du momentan spannend?

Im Machine Learning steckt viel Potenzial. Ich denke da beispielsweise an smarte Preisoptimierung im Programmatic Advertising. Die Plattformen setzen bisher Preishürden, die manche Käufer von vornherein ausschließen. Merkt das System aber, dass gerade wenige Angebote kommen, könnte es den Floor Price in Echtzeit senken. Dadurch, dass niemand bei niedrigem Werbedruck abgelehnt wird, nimmt in diesem Fall der Anbieter mehr Geld mit.

Traffective ist für TCF v2.0 gewappnet

Im April traten strengere TCF-Regelungen in Kraft. Wie steuert Traffective Umsatzeinbußen entgegen?

Wir schauen ganz genau, wie unsere Partner die Regelungen umsetzen und sorgen dafür, dass für unsere Kunden keine Hürden im Weg liegen. Als einer der ersten Anbieter haben wir ein eigenes Consent Management-Tool entwickelt, das wir allen unseren Partnern kostenlos zur Verfügung stellen. Wir sind also bestens gewappnet.

Du arbeitest nebenher als DJ und Musikproduzent. Brauchst du diesen Ausgleich, um im Beruf erfolgreich zu sein?

Auf jeden Fall. Ich liebe meine Arbeit, ziehe aber auch viel Kraft aus meiner Leidenschaft für die Musik. Das Online-Business ist ständig in Bewegung und fühlt sich in der echten Welt manchmal abstrakt an. Wenn ich Musik produziere, denn entsteht ein konkretes Ergebnis, das gefällt mir. Außerdem kann ich beim Auflegen kreativ sein und abschalten. Das wäre auch mein Wunsch für 2021: Endlich mal wieder am DJ-Pult stehen und eine große Party feiern.

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