RTB Whitelist Germany – Whitelisting für ihre DSP

RTB Whitelist Germany – Whitelisting für ihre DSP

Die Nachfrage im Media-Einkauf bestimmt den Preis im Real-Time-Bidding und es gibt keinerlei Garantien für Auslieferungen zu bestimmten Preisen auf bestimmten Umfeldern. Einkäufer die über RTB einkaufen nutzen so genannte DSPs (Demand-Side-Plattformen) für den Inventarerwerb.

Publisher, die ihre Inventar im RTB anbieten, setzen dabei auf Supply Side oder auch Sell Side Plattfromen genannt (Kurzform SSP) wie z.B. den Google Ad Exchange.

Folgende Grafik soll vereinfacht den Prozess von Mediaeinkauf und Mediaverkauf darstellen:

whitelist_header
Die beiden Seiten Inventarverkauf und Media-Budget/Einkauf stehen sich hierbei gegenüber und vertreten unterschiedliche Ziele. Der Publishcr will sein Inventar so teuer wie möglich verkaufen, der Kunde das Inventar bzw. die Zielgruppe zu bestmöglichen Konditionen einkaufen.

Der Publisher nutzt hierfür in der SSP die Möglichkeiten zur Hinterlegung von Minimum-Preisen, zu dessen sein Inventar angeboten wird (Floorprice). Ferner kann der Publisher unterschiedlichen Käufergruppen das Inventar zu unterschiedlichen Preis-Strategien anbieten bzw. kann dieser kontrollieren, welche Daten an Werbekunden weitergereicht werden.

Der Kunde in der DSP hinterlegt in seinem Kaufgebot einen Mindest- und einen Maximalpreis fest, dessen Konditionen die Kaufbereitschaft übermitteln. Er bestimmt, abhängig von der Platform bzw. Möglichkeiten der DSP weitere Selektionen wie Frequency Capping, Targetingoptionen (z.B. Regio-, Zeit-Targeting), Themen-Channel, Retargeting, etc.).

Neben diesen Möglichkeiten der Aussteuerungsselektion gibt es das sogenannte Black- oder auch Whitelisting. Beim Blacklisting bestimmt der Kunde URLs, auf denen er auf keinen Fall seine Werbung aussteuern möchte. Im Gegensatz dazu ermöglicht das Whitelisting eine Spezifikation für den Kunden, auf welchen URL´s er ausschließlich seine Werbung präsentiert sehen möchte. Hierbei erstellt DSP nur dann ein Angebot auf eine AdImpression, wenn eine AdImpression von einer URL eines Publishers angeboten wrid, welche in der „Whitelist“ spezifiziert ist. Webseiten deren URL nicht bekannt oder nicht auslesbar sind, werden für einen Bid (Fachbegriff für ein Angebot im RTB) hierbei erst gar nicht berücksichtigt.

Kampagnen die über eine solche Whitelist von Einkäufern gebucht werden haben meist die geringste Reichweite. Das Pflegen einer solchen Whitelist bedarf viel Erfahrung und Know-how des digitalen Marktes. Dies ist jedoch für jeden Werbetreibenden die sicherste Methode seine Kampagne auf qualitativ hochwertigen Websites auszusteuern.

Wir bieten Nutzern von DSPs, welche die Möglichkeit einer Whitelisting-Funktion haben, in regelmäßigen Abständen vorgefertigte Whitelists zum Download an. Diese Listen beinhalten von uns geprüfte Websites und können von Einkäufern zum Hinterlegen in ihrer DSP genutzt werden.

Fragen Sie bei uns direkt nach unserer aktuellen Whitelist an.

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