Alternative zu Affiliate?

Alternative zu Affiliate?

Affiliate Marketing fand vor rund 15 Jahren in Deutschland seinen Anfang. Mit der eigenen Webseite konnte man über diesen Marketing Kanal gute Werbeerlöse erzielen. Ob nun mit einem Handy-Preisvergleich, mit einem Blog über Mode oder über Ernährung etc. Durch die dynamische Entwicklung neuer Technologien im Internet stellt sich aber die Frage, ob dieses Erlösquelle für Webmaster noch die beste Lösung ist? Gibt es heute eine Alternative die dem Publisher (Affiliate) noch gute Einnahmen bescheren?

Wo steht das Affiliate Marketing heute und welche Diskussionen finden statt?

Während „damals“ noch Webseiten proaktiv angefragt wurden, um Produkte auf Performance-Basis im Internet zu vermarkten, entwickelt/entwickelte sich der Markt mehr und mehr in Richtung „programmatic advertising“. Der Advertiser versucht heute automatisch Traffic (respektive eine Impression oder einen User) in Echtzeit zu ersteigern. Dies geschieht über so genannte Ad Exchange Plattformen. Diesem Trend zur Folge ergeben sich heute zwangsläufig Fragestellungen und Diskussionen:

  • Verdiene ich mit Affiiate Marketing noch entsprechend Geld?
  • Ist Affiliate Marketing noch der beste Kanal zur Erzielung von Werbeerlösen?
  • Werde ich für meinen Aufwand entsprechend vergütet – Thema Stornoquoten?
  • FirstCookie, Last-Cookie oder doch Attributionsmodelle als Alternative?

Wie oben erwähnt, erhöhen sich die Budgets über „programmatic“ gehandeltes Inventar und dazu ist eines notwendig. Dies sind Daten! Die findet der Advertiser nicht auf den Bäumen sondern auf den jeweiligen Webseiten des Affiliates. Wie „findet“ er diese? In jedem Moment, in dem ein User auf einen Banner klickt, geht die Maschinerie der Cookies los. In meinem Beispiel werden Cookies von 0 auf 34 mit nur einer Impression gesetzt (macht selbst den Test und öffnet einen namhaften Advertiser). Löscht davor alle Cookies und öffnet diesen Link / Seite – ein Feuerwerk an Cookies wird gesetzt.

Cookies-Advertiser-Masse

Diese Informationen werden vom Advertiser genutzt, um über andere Kanäle / Netzwerke diesen User wieder identifizieren zu können. Das „merkwürdige“ daran ist aber, dass eben die Flut an Cookies auch dann gesetzt werden, wenn der User über einen (euren) Affiliate-Link kommt! Jetzt stellt sich uns die Frage, was bekommt der Affiliate wenn er einen Interessenten identifiziert hat (via Klick) und dieser User wird über einen z.B. Retargeting-Anbieter „abgefangen“? Die Antwort ist: Nicht einmal einen feuchten Händedruck!“

Neue Ideen um diesem Thema zu begegnen werden unter dem Thema Attributionsmodell diskutiert, welches Abhilfe“ schaffen und allen Parteien entlang der User Journey eine Provision ermöglichen soll. Bis zu einem gewissen Maße kann das Attributionsmodell Abhilfe schaffen, so würde der Affiliate, welcher in der Customer Journey enthalten ist, einen %-Satz vom CPO erhalten. Dieses Thema wird noch diskutiert und sucht im Markt noch seine volle Daseinsberechtigung. Aktuell können wir es nur provokant und plakativ formulieren: “Der Affiliate ist aktuell eine günstige Form, um Interessenten und Kunden zu erhalten, welche über andere Kanäle abgefangen werden können“.

„Lösung“ respektive Alternative zum reinen Arbeiten auf Performance-Basis (CPO)?

Eine Non plus ultra Lösung ist sicherlich noch nicht vorhanden, aber es gibt Möglichkeiten jetzt schon vom stetig wachsenden Werbekuchen im Internet zu partizipieren. Unsere Lösung bzw. unser Vorschlag ist eine Kombination aus Affiliate und Ad Exchange.

Warum eine Kombination?

Wie bereits erwähnt werden Cookies (nenne wir sie nett „Abfangjäger“) bei Klick auf einen Affiliate-Link gesetzt. Wie auch oben bereits erwähnt, werden diese Interessenten entlang der weiteren User Journey in Echtzeit via CPC oder TKP ersteigert. Stellen wir uns ganz einfach vor, ein User klickt auf einen eurer Links, will aber noch nicht kaufen. Mit der nächsten Impression auf Eurer Seite, die der User erzeugt, wird ihm über die Ad Exchange genau der Kunde angezeigt, auf dessen Affiliate-Link er vorher geklickt hat – der Vorteil dabei ist, dass ihr entweder per Klick (sollte der User noch einmal klicken) oder über das CPM Gebot vergütet werdet.

Kurz und prägnant!

  • Gebt eure harte Arbeit an der Webseite nicht einfach aus der Hand (User, Interessenten) OHNE dafür entsprechend vergütet zu werden
  • Nutzt gerne Affiliate Marketing, so unsere Empfehlung, in Kombination mit Google AdSense und dem Google Ad Exchange

Habt Ihr Zugriff zu einer Ad Exchange? Google bietet sich an, da Google aktuell die höchste Abdeckung erzielt. Wenn Ihr mehr über die Möglichkeiten zum Thema Google Ad Exchange erhalten möchtet, dann meldet euch bitte jederzeit bei uns.

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